S A T Z U N G


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr


1. Der Verein führt den Namen " mbody, künstlerische Forschung in Medien, Somatik, Tanz und Philosophie e.V.".

2. Der Verein hat seinen Sitz in Freiburg i. Br. 
3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist Förderung der Bildung und Erziehung sowie der Wissenschaft und Forschung sowie kultureller Zwecke auf dem Gebiet der künstlerischen Forschung im Bereich Medien, Medizin, Tanz und Philosophie. Der Verein arbeitet mit dem Lehrstuhl für Psychosomatik
und für psychotherapeutische Medizin und dem Philosophischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie der Hochschule Furtwangen zusammen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
-Entwicklung und Durchführung von Projekten künstlerischer Forschungen (Symposien, Ausstellungen, Kongresse, Aufführungen, Kurse, Seminare u.ä.).
-Entwicklung und Erprobung neuer Formen der Vermittlung künstlerischer, medialer, philosophischer und medizinischer Inhalte und Formate
-Forschungsvorhaben zu Begriff, Formen und Inhalten künstlerischer Forschung in den o.g. Bereichen.



 2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mittel des Vereins



3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.



4. Der Verein kann zeitlich befristet den Beitritt zu anderen Organisationen beschließen, wenn dieses den Vereinzwecken dient.



5. Bei Auflösung oder Aufgabe des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins zu je gleichen Teilen an die Universität Freiburg und die Hochschule Furtwangen,
die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben. 



 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die im Rahmen künstlerischer, philosophischer, medizinischer, tänzerischer oder medienbezogener Forschung bzw. Aus- und Weiterbildung
tätig ist und die Zwecke des Vereins (und vereinbarter Curricula, Inhalte und Ziele) trägt.



2. Fördermitglied kann jede volljährige natürliche Person sowie juristische Person werden, die die Vereinszwecke fördern will.

3. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet wird.



4. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit (bezogen auf die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder). 
Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

 




§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft 



1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.



2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden. 



3. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden.

 




§ 5 Mitgliedsbeiträge

1. Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.



2. Der Vorstand kann Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.



 

§ 6 Pflichten der Mitglieder

1. Die ordentlichen Mitglieder unterstützen den Verein durch Beiträge zur künstlerischen Forschung, zur Fort- und Weiterbildung, durch Mitarbeit an der curricularen Entwicklung, sowie durch Durchführungen von Symposien, Kongressen, Ausstellungen usf.

 



§ 7 Organe des Vereins

1. Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.




 

§ 8 Vorstand



1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Sprecher, dem stellvertretenden Sprecher, dem Schatzmeister, und dem Schriftführer.



2. Die Vorstandsmitglieder sind einzeln vertretungsberechtigt. Die Vertretungsvollmacht ist in der Weise beschränkt, daß zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über EUR 5.000,-- die Zustimmung aller Vorstandsmitglieder erforderlich ist. 



3. Das Amt des Vereinsvorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. 

4. Die Mitgliederversammlung
kann allerdings beschließen, dass dem Vorstand für seine Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird. Die Ehrenamtspauschale nach §3 Abs. 26a. EStG kommt zur Anwendung.




 

§ 9 Zuständigkeit des Vorstands

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:



1.1. Erarbeitung und Weiterentwicklung tragfähiger Projekte künstlerischer Forschung sowie darauf bezogener künstlerischer oder Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.


1.2. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung.


1.3. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.


1.4. Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts.



2. Für wissenschaftliche, kulturell-künstlerische und weiterbildungsbezogene Aufgaben kann der Vorstand Fachausschüsse oder Einzelpersonen berufen und ihnen die Wahrnehmung bestimmter Funktionen übertragen. Die Qualifikation dieser Personen, die nicht notwendig Mitglieder des Vereins sein müssen, wird durch die jeweilige künstlerischen, inhaltlichen, formatbezogenen bzw. die jeweiligen forschungsbezogenen Anforderungen festgelegt.



3. Für die vom Vorstand übertragenen Aufgaben können den jeweiligen Personen oder Institutionen Vergütungen gezahlt werden, die jedoch ein angemessenes bzw. brachenübliches Maß nicht übersteigen dürfen

 





§ 10 Wahl und Amtsdauer des Vorstands



1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Der Sprecher, der Stellvertreter des Sprechers, sowie die anderen Vorstandsmitglieder sind einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder (Einzelpersonen) des Vereins gewählt werden. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds.

2. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.

 




§ 11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands

1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen. Diese werden vom Sprecher, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Sprecher einberufen.



2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. 
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sprechers, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Sprechers.



3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlußfassung zustimmen. 



 

§ 12 Mitgliederversammlung



1. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als zwei fremde Stimmen vertreten.

2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

2.1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands, jährliche Entlastung des Vorstands.

2.2. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands

2.3. Beschlußfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

2.4. Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern gemäß § 4 Abs. 3




 

§ 13 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgesetzt. 
2. Jedes ordentliche Mitglied kann bis spätestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

 




§ 14 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Sprecher des Vorstands, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Sprecher oder dem Schatzmeister geleitet. Bei Wahlen wird die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussionen einem Wahlausschuß übertragen.



2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen. 



3. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.



4. Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Satzungsänderungen erfordern eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von 9/10 erforderlich.

5. Der Sprecher, der Stellvertreter des Sprechers sowie die anderen Vorstandsmitglieder werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt.



6. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.





 

§ 15 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.


2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Sprecher und der stellvertretende Sprecher gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.


3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt zu gleichen Teilen an die Universität Freiburg und die Hochschule Furtwangen (s. § 2 Abs. 5).


4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.




 

Freiburg, den 14.6.2010